Vorsicht: 8armige Gegner!
Bericht vom Spieltag der Hamburger Meisterschaft
am 12. Januar 2004 in Wilhelmsburg
Die Piranhas machten es unnötig spannend. Vier Absagen sorgten für Furore beim Treffpunkt am Schlump. Der Kader war mit neun Spielern schließlich groß genug und so ging es nach Wilhelmsburg zu den "Kraken" vom ATSV - einem ernstzunehmenden Gegner.
Die mit dem Blubb.Die Wilhelmsburger Wasserballzentrale war mal richtig gut ausgestattet: Vom Explosionsalarm in der Sauna über die Gegner bis zum Schiri war alles vollzählig - nur eben die Piranhas nicht so richtig. Und es wurde wie erwartet dünn.
Ein kurzes Briefing vor Beginn heizte die Truppe ein: Dieses Spiel musste gewonnen werden, um nicht mit der Qualifikation Ärger zu bekommen...
Das erste Viertel begann mit unerträglich vielen Schwimmeinlagen und alle Tore (zwei dafür und zwei dagegen) endeten durch einen Konter. Für die würzigste Szene sorgte Babak, der nach ordentlichem Gewühle vor dem Krakentor es nicht schaffte, den Ball im leeren Gehäuse unter zu bringen und lattenweise scheiterte. Der Torwart war noch unterwegs und die Mannschaft ärgerte das mächtig.
Dieses erste Viertel ließ auf ein knisterndes und aufregendes Spiel hoffen. Glücklicherweise nutzten die Piranhas die Erfahrung aus dem Desaster und teilten sich auf: Tom bekam den fiesen 5er mit den Fernschüssen und spielte Klette, Martin übernahm die Drecksarbeit bei der Verteidigung vor Osans Tor und Babak ballerte munter drauf los und traf denn doch. Insgesamt sechs mal!
Die Piranhas kamen in Gang und schafften nach drei weiteren, weniger aufregenden Vierteln ein tolles 4:15 gegen die Kraken.
Die Mannschaft sendet ein herzliches Bääätsch an die vier Kandidaten, die absagen mussten und freut sich auf den nächsten Spieltag am übernächsten Sonntag gegen die Orcas - Familientreffen.
12. Januar ATSV Kraken - HTB62 Piranhas
4:15(2:2, 1:4, 0:6, 1:3)

"Gefühlte Ergebnisse" der zweiten Mannschaft
Was verbraucht mehr Platz auf dieser Titelseite: Ein Bericht vom Spiel der zweiten Mannschaft gegen den SC Delphin oder die Namen der Experten, die das Spiel kurzfristig absagten?
Okay, es folgt der Spielbericht: Mit sieben Aktiven sprangen die Zweiten ins Wasser, der Delphin war mit etwa 25 Leuten angereist. Beste Voraussetzungen für ein Desaster. Das gab es auch, wobei das gefühlte Ergebnis noch viel schlimmer war, als das Tatsächliche.
Es begann mit einem reinen Feuerwerk der Delphine. Die wechselten sich munter aus und schwammen die Zweite in Grund und Boden. Zur Halbzeit stand es dank einer dann doch ganz gut stehenden Abwehr nur 0:5. Die eigenen Angriffsversuche scheiterten am wieder einmal viel zu niedrigen Tor und am nicht untalentierten Torwart...
Ehrentreffer gab es in der zweiten Hälfte von unserer zukünftigen Bundesligahoffnung Steffi und die Delphine wurden dann auch ein wenig müde.
13. JanuarSC Delphin - HTB62 Zweite
8:2 (3:0, 2:0, 2:1, 1:1)