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Der HTB62 beim Djurslands-Bank-Cup
am 31. Januar und 1. Februar in Lystrup (Dänemark)

Die Jugend trieb es zum Riesenturnier in den Dschungel Dänemarks. Ein heißes Abenteuer mit echten Helden und einer großen Show. Für einige vielleicht zu viel.
Dabei waren die wirklichen Helden an diesem Wochenende in Rio.
Sonnabend vor dem Aufstehen um 7 Uhr fährt der Bus nach Dänemark ab. Sonntag um 22 Uhr ist er wieder da. Was dazwischen passiert steht hier.
Ergebnisse der HTB62-Teams:
Ein entlarvender Zeitungsbericht:
Gesamtspielplan:
(.pdf / 330kB)
Link zur Turnierhomepage:
(dänisch, aber lesbar. Viele Bilder.)
Klick
Der rührige Wasserballverein LIF aus dem beschaulichen Wohnvorort von Århus hatte plötzlich 25 Meldungen. Auch Stammkunden wie der HTB62 waren (gemeinsam mit dem ETV als Vertreter Deutschlands) dabei und gönnten sich 23 Stunden Wasserball in einem Hexenkessel von Schulschwimmhalle.
Drei Mannschaften waren am Start. Die Flippas waren von Beginn an favorisiert. Der Grund war nicht vielleicht wasserballerisches Geschick, sondern die pure körperliche Überlegenheit gegenüber den Gegnern. So wurden die Spiele zu Showacts etwas gruftiger Art. Fast wie im Dschungel.
Die Flippas gewannen das U14-Turnier überlegen in einem Teilnehmerfeld von sieben Mannschaften.
Die beiden anderen Mannschaften spielten in der U12-Staffel mit. Im Gegensatz zu den letzten Jahren wurden die Teams in zwei Härtegrade eingeteilt, ähnlich wie in der Hamburger Liga. Die Piranhas sollten vorsichtig nach dem Pokal schielen und die Orcas sich auf dem kleinen Feld austoben.
Die Piranhas zeigten bereits in der Vorrunde, dass sie sich zu recht Ambitionen auf das Finale machen könnten. Einige Spiele gegen Anfängermannschaften waren klar, andere Spiele wie das gegen Herning und Tarm waren da schon spannender und gingen mit 4:4 unentschieden aus.
Die soliden gesammelten Punkte aus der Vorrunde reichten für den Einzug ins Finale, wo wie erwartet eine neue Begegnung mit Herning auf dem Plan stand.
Ein kurzes Briefing vor dem Match und klare Absprachen sorgten für eine Glanzleistung. Mit 11:0 wurde der Angstgegner aus der Vorrunde aus der Halle gefegt. Eine tolle Leistung. Respekt und Glückwunsch! Ein verdienter Gewinn.
Hervorzuheben ist auch die Leistung unseres Keepers Calil, der zwischen den Pfosten sein Meisterstück ablieferte. Und auch Calil warf Tore...
Die Orcas tummelten sich in derselben Spielklasse und zeigten sich bestgelaunt. Das schöne an dem Lystrupper Turnier ist, dass es hier nach unserem Geschmack zugeht.
Jeder kann mitspielen, jeder schießt mal ein Tor und (fast) jede Mannschaft wird auch mal ein Spiel gewinnen. Das gelang auch unserem Nachwuchs und keiner war nach dem Turnier knartschig über den 10. Platz.
Warum tut sich der Verein jährlich dieses aufwändige und teure Wochenende an? Warum werden zwei fünfstündige Busfahrten in Kauf genommen?
Lystrup ist Wasserball auf kleinem Raum im Großformat. Alle spielen mit und alle schauen sich von der Tribüne auch beim Spielen zu. Stimmung wie bei den Freezers. Und das in Dänemark, das nicht gerade eine Weltnation im Wasserball ist.
Und wenn man schon im Dschungel ist wünscht man sich natürlich nichts sehentlicher als einen Fernseher. Den gab es zwar, aber nicht das richtige Programm, denn in Rio war die deutsche Nationalmannschaft ganz plötzlich im Halbfinale. Und qualifizierten sich sensationell gegen Russland. Da zeigte sich in Lystrup per SMS und Handy, wo die wahren Helden waren.
Auch diesmal ist das Kathedrale-Spiel an Bord. Gegen Langeweile während der vierstündigen Reise.
Harmlose Passanten oder übermütige Jugendliche, die mit Schneebällen auf ein Opfer harren?
Lobby checken: Die Halle/Hölle von Lystrup.
Briefing vor dem ersten Flippa-Spiel.
...Dick und doof...?
Die Kleinen machen´s mal wieder spannend.
Das Spiel der U12-Mannschaften im halbierten Becken.
Und die Fans auf der Tribüne.
Das Wizard-Spiel.
Eltern wegkucken: So sieht´s bei Famile HTB62 aus.
Dänische Esskultur? 50 Mann vor der Glotze.
Sprache: französisch, Untertitel; dänisch - Wo ist der Sinn?
Das Scoreboard und binomische Formeln.
Der Spaziergang in die Lystrupper City - im Hintergrund die Schule und Schwimmhalle.
Ein Kunstbild von der öden Rückfahrt im Bus.