Babaks toller Tag in Hvide Sande
Ein exklusiver Erlebnisbericht vom Ort des Geschehens
Heute morgen bin ich aufgestanden und dachte mir gleich:
Scheiße bin ich müde.
Schade, heute ist fernsehenkucken verboten.
Wir haben gestern wohl etwas übertrieben und Alex war ganz schön sauer.
Gestern ging das Training wieder bis halb zehn.
Das war anstrengend, aber gut.
Jetzt schlürfe ich mich zum Frühstücksbuffet.
Ich aß drei Brote, davon eineinhalb mit Marmelade und eineinhalb mit Nutella.
Ganz schön lecker, das alles hier und beim Frühstück waren alle noch zeimlich verschlafen.
Danach gabs schön viel Freizeit für mich, denn die anderen mussten im Kraftraum schuften.
Ich bin schließlich nur ein kleiner Furz und vielleicht fällt mir eine Hantel
auf den großen Zeh und das tut vielleicht weh und das will ich nicht.
Während die Großen weg waren, ging ich mit Josa und Calil zum Buffen.
Der Fußballplatz war nur einen kurzen Weg weg, übern Parkplatz hinter der Tanke.
Wir haben eine Menge Spiele gespielt: "Zwei gegen zwei", "Einen auf hoch",
"Elfmeterschießen", "Drei gegen drei", weil Ben und Tristan gekommen sind und "Elferkönig".
Danach gingen wir in die Herberge zurück und fläzten uns auf der Couch.
Endlich kamen die Großen aus der Muckibude wieder.
Auch Alex, unser Traineridol.
Zum Mittagessen gab es Toastpizza mit Nudeln - wie immer - Reis, Brot,
kurz: alles, was auf zwei Meter Tisch passt.
Das schmeckte wie in einem Sieben-Sterne-Hotel.
Kaum war alles verdaut, gingen wir zum Kerzenziehen.
Schließlich will Mama ja auch was bekommen, wenn Sohnemann zu Hause in die Tür fällt.
Auch das Kerzenziehen machte ich nicht mit, denn ich langweile mich lieber.
Mama bekommt nächstes Mal wieder was.
Während ich mich langweilte vertrieb ich mir die Zeit damit, Batos Zimmer zusammen mit Calil mit Deo einzunebeln.
Bato fand das gar nicht witzig und sagte: "Kleine Stinker, lasst den Mist." und regte sich total auf.
Ich fand es lustig.
Als die anderen vom Kerzenziehen zurückkamen, kamen sie auch am Fernsehraum vorbei.
Die Glotze flimmerte.
Alex kochte und begann den Fernsehraum zu stürmen.
Mist, erwischt.
Dafür hatten wir bis zum Ende der Fahrt Fernsehverbot.
Jetzt musste ich mich ohne Fernsehen langweilen.
Nach dieser Katastrophe mussten wir baden gehen, weil vormittags keine Hallenzeit frei war und wir nachmittags mit den ganzen deutschen Urlaubern für lau in die Halle durften.
In der Schwimmhalle spielte ich mit Tristan Wasserball und wir ärgerten Ben, Tom und Martin indem wir ihnen die Mega-Würste, die auf dem Wasser schwammen, wegschubsten.
Ben, Tom und Martin fanden das gar nicht witzig. Es sah nach einer Massenschlägerei aus.
Bis Bato kam und den Laden auseinander nahm.
Bato half uns, die Reisenwürste unter ihnen wegzuschieben.
Ben rastete aus und versuchte, Tristan zu treten.
Danach haben wir Ben ausgelacht und der Streit war zuende.

Wir waren gerade in der Jugendherberge angekommen, als es Abendbrot gab.
Es gab leckeres Putenfleisch mit Kartoffeln, Reis und Erbsen
und einer kollossalen Salatplatte und Vanilleeis.
Kurz: Das Essen war geiel.

Nach dem Essen gab es das erste Mal richtig Training heute. Eineinhalb Stunden schuften in der Halle. Zur Krönung spietlen wir ein "Bratzspiel", das bedeutete ganz nach Laune draufhaun ohne Rücksicht auf Halbkreise und so.
Nach dem Training sind wir müde in die Jugendherberge gekrochen. An schlafen war natürlich nicht zu denken, aber das ist eine andere Geschichte.

Von Babak

und einer Menge anderer Leute, die meinten was zu sagen zu haben.
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