Wim, Wum, Huub und Henk.
Bilder vom 32. Internationalen Wasserballturnier des SC Neptun Cuxhaven
am 12. / 13. Juni 2004 in Sahlenburg.
Familientreffen in Cuxhaven. Jedes Jahr zieht es den HTB62 mit einem Mischmasch aus erster und zweiter Mannschaft zum Turnier an den Nordseestrand. Nur eines schaffen die Helden dort seit Jahren nicht: Gewinnen.

"Was wollen wir eigentlich hier?", fragt Goalgetter Sven vor dem ersten Spiel die 13 angetretenen Aktiven. "Spaß haben", kommt es wie aus einem Munde zurück. "Okay, aber gewinnen ist auch sexy", hört man einen Nachhall. Und weil man personell so gut besetzt ist, wird erstmal losgespielt, so dass es gut ausgehen kann.
Unser Lospech ist sprichwörtlich, genauso wie das Talent einiger Fußballenthusiasten, die ihr Taschengeld gleich im Wettbüro am Schlump ließen. Der HTB62 loste sich also Buxtehude und die handfesten Holländer aus Ter Apel als erste Gegner. Leichtes Spiel war also angesagt, einschließlich einiger Blessuren nach dem Spiel gegen Wim, Huub und Henk. Und es war klar: Die Fanta, die die Holländer vor dem Spiel tranken, war keine Fanta.
Abends ging es dann mit drei Siegen in der Tasche, einem Gefühl der Sicherheit und des Wohlbefindens an der Strand - mit Ausnahme einiger Aktive, die auf Großbild-Leinwand zuschauen konnten, wie ihr Taschengeld am Schlump versiegte. Der Verlauf des weiteren Abends bei lauem auflandigem Wind im Sand ist aus Gründen der Diskretion nicht an dieser Stelle veröffentlicht.
"Man siehst du scheiße aus."
Ein immer wiederkehrendes Zitat des folgenden Morgens. Fortsetzung des Lospechs: Der HTB62 hat natürlich das erste Spiel des Tages. Und das strengt an. Und das Wasser ist kalt. Und es geht bloß gegen Pille-Palle Arnsberg aus dem Sauerland.
Doch Hochmut kommt vor dem Fall.
In einem spannenden Spiel unterlag der HTB62 gegen SV Aegir Arnsberg mit 4:3.
Ärgerlich.

Aber nicht vergessen: Wir sind ja bloß zum Spaß hier. Also weiterspielen und schauen wie´s weitergeht. Zweimal wurde noch gewonnen, gegen die starken Cuxhavener leider einmal verloren. Blieb dank des gewonnen Spiel im direkten Vergleich gegen die andere Cuxhavener Mannschaft dann doch noch ein guter dritter Platz. Der Pott darf im Kiwi bestaunt werden.
Fazit: Der spätere Turniersieger Georgsmarienhütte wurde besiegt. Gegen den späteren sechsten aus Arnsberg wurde verloren.
Fischbrötchen und Schlemmertüte rundeten das jährliche Ereignis ab. Die Teilnehmer erkennt ihr wie immer an der rotbraunen Hautfarbe.

Ankommen "und braun werden", sagt Guido.
Hier klappt´s auch mit der Hautfarbe, schließlich sind wir in einem Kurort.
Abends wieder zelten zwischen grillenden Kleinbürgern, Enten und Gartenzwergen...
...und wieder fragen wir uns:
Gehören wir hierhin?
Unsere lauten Fans halfen den Gladiatoren im Wasser. Das Zuschauen lohnte sich, denn die Spiele waren sehenswert.
Viele interessante Tore und viele zweifelhafte Entscheidungen der Schiedsrichter prägten das Turniergeschehen.
Chrischi durfte dann auch zeigen wie es geht.
Abends denn die Heckklappe.
Fenja durfte den Pott als erste liebkosen...
...und sorgte für neugierige Blicke.
Ergebnisse
HTB62 Buxtehuder SC 9:1
HTB62Zepta Ter Apel10:2
HTB62SG Weser/10 Bremen4:3
HTB62SV Aegir Arnsberg3:4
SC Neptun Cuxhaven 2HTB623:8
HTB62SC Neptun Cuxhaven 14:6
SV Georgsmarienhütte HTB623:4
Das ergibt insgesamt einen dritten Platz nach Georgsmarienhütte und Cuxhaven 1.