Unerfolgreich, aber zufrieden
Ein Bericht vom 24. Auswahlturnier um den "Jörg-Rainer-Alves-Pokal"
vom 10. bis 12. Dezember in Hannover
Auf dem Alves-Pokal treten Mannschaften aus verschiedenen Bundesländern gegeneinander an. Auch Hamburg war dabei.
Und am Freitag, den 10ten, ging es los.
Alle Spieler und Hennes waren pünktlich um Viertel nach zwei am Schlump.
Nur Christian nicht!
Erst eine Viertelstunde später trudelte er mit zwei großen weißen Neunsitzern ein.
Den einen fuhr er selber, der andere wurde von Holger, der dritten Begleitperson und unserem Schiri, gefahren.
Die Fahrt selber dauerte nicht lange. Schon bald waren wir in Hannover angekommen.
Dort bekamen wir blaue Hosen und Shirts für die Mannschaft, die bei den meisten ein paar Nummern zu groß war. Um halb sieben hatten wir dann auch schon das erste Spiel!
Gegen Niedersachsen. Wir verloren mit 8:2.
Für die folgenden Spiele hatten wir nicht die besten Gefühle.
Die anderen Mannschaften waren im Schnitt ein paar mehr Köpfe größer und kräftiger, und noch dazu älter.
Kaum verwunderlich, dass wir gegen Brandenburg, unseren nächsten Gegner, verloren.
Aber insgesamt hatten wir in beiden Spielen nicht so schlecht gespielt.
Auf dem Weg zur Unterkunft gelang es uns anschließend trotz detaillierter Wegbeschreibung und Karte, doch den falschen Weg zu nehmen. Als wir endlich da waren, aßen wir die Nudeln mit Soße schnell und verdrückten uns nach oben.
Unser Sonderkorrespondent
im Einsatz: Martin.

Dort gab es noch ein wenig Randale, nach längerer Wartezeit waren dann aber alle im Bett.
Und um halb acht ging es wieder hoch!

Die ersten Spiele waren wir unkonzentriert und ließen viele Fehler zu, deswegen verloren wir höher als nötig. Erst nach dem Mittagessen liefen die Spiele reibungsloser.
Viele handelten sich ein paar Euros ein, das heißt, dass man jedes Schimpfwort und was sonst noch so anfällt, blechen muss.
Wir sahen zwischendurch noch ein wenig bei den Leichtathleten zu, spielten im letzten Spiel dann sehr gut und gingen früher als am Freitag zurück.
Das achte Weltwunder. Wir verfuhren uns wieder, sogar noch mehr als beim ersten Mal!
Als wir letztendlich doch noch ankamen und etwas gegessen hatten, gab es wieder Randale auf den Zimmern und erst nach einer Moralpredigt war Ruhe. Diesmal gingen wir früher ins Bett, denn wir mussten schon um sieben aufstehen!

Am Sonntag spielten wir ganz akzeptabel.
Hennes war alles in allem zufrieden und wir waren ziemlich zeitig fertig.
Nun begann das Warten auf die Siegerehrung.
Wir hatten leider kein Spiel gewonnen und waren letzter, warum dann auf die Siegerehrung warten? "Das gehört nun mal dazu", meinte Christian.
Irgendwann ging es doch zurück.
Um fünf kamen wir alle müde an.
Müde, unerfolgreich, aber zufrieden.
Spaß gemacht hatte es!

Bericht: Martin Kuhlmann,
außerdem waren als Spieler vom HTB62 dabei: Jan Wehmeyer, Josa Rödiger, Philip Martens, Tom Baehr,
sowie als Organisator: Christian Landmann.
 
Ergebnisse
Hamburg - Niedersachsen 2:8
Brandenburg - Hamburg 12:4
Hamburg - Sachsen 4:11
Sachsen-Anhalt - Hamburg 9:3
Hamburg - Baden-Württemberg 0:15
Rhein-Wupper - Hamburg 6:2
Hamburg - Berlin 3:12
Südwestfalen - Hamburg 14:3
Abschlusstabelle
Platz Mannschaft Punkte Tore
1. Südwestfalen 13:3 58:23
2. Berlin 13:3 57:27
3. Brandenburg 11:5 60:34
4. Baden-Württemberg 11:5 49:26
5. Rhein-Wupper 10:6 45:18
6. Niedersachsen 8:8 49:39
7. Sachsen 4:12 31:69
8. Sachsen-Anhalt 2:14 27:74
9. Hamburg 0:16 21:87